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Generation Y und der deutsche Mittelstand – Perfektes Team oder Clash der Kulturen?

Über die Generation Y wird viel gesagt: Dass sie die keine willenlosen Befehlsempfängerinnen sind, sondern nach dem Warum fragen, Position beziehen und von anderen einen Standpunkt einfordern. Dass sie sich nicht in theoretischen Debatten verlieren, sondern pragmatisch an die Veränderung der Gesellschaft herangehen. Nach den ungezügelten 80er und 90er Jahren hat die Generation Y angeblich wieder die  Bedeutung von Werten für sich und die Gesellschaft entdeckt. Auf den ersten Blick hört sich diese Beschreibung fast an wie diejenige der Unternehmer im deutschen Mittelstand: Verantwortung übernehmen, pragmatisch sein und werteorientiertes Wirtschaften.

Doch passen die beiden Gruppen wirklich so gut zusammen? Was steckt hinter den vielbeschworenen Werten im deutschen Mittelstand und ist es in Zeiten von komplexen globalen Lieferketten und weltweitem Wettbewerbsdruck als mittelständisches Unternehmen überhaupt noch möglich Werte und Verantwortung aktiv zu leben? Und besteht diese Generation doch nur aus verwöhnten, selbstbezogenen Zeitgenossinnen, die im Grunde keine Lust haben zu arbeiten?

In diesem Seminar werden wir uns, zusammen mit Lia Polotzek, mit dem Verhältnis von den Werten der Generation Y und denjenigen, die heute das sogenannte Rückgrat der deutschen Wirtschaft sind, beschäftigen. Dabei wollen wir herausfinden, ob es mehr Gemeinsames oder Trennendes gibt und wie man es schaffen könnte, beide Gruppen besser zusammenbringen.

Wolfram Bernhardt studierte BWL mit den Schwerpunkten Finanz- und Kapitalmärkte und arbeitete im Anschluss an sein Studium drei Jahre als Corporate Finance Berater. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer der agora42 – das philosophische Wirtschaftsmagazin.


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