rückblick

Im Jahr 2004 fanden die ersten bayreuther dialoge statt. Seitdem bieten wir jährlich die Möglichkeit über spannende Themen zu lernen und zu diskutieren. Mit Experten und Expertinnen aus verschiedenen Fachgebieten und bekannten Persönslichkeiten konnte man sich in den vergangenen Jahren beispielsweise über Themen wie Verantwortung, menschlichen Nutzen oder Freiheit unterhalten.

themen chronik

2021  | macht schwach sinn
2020 | Grenzen denken, Denken entgrenzen.
2019 | Werte Wandeln. Wandel Werten - Neue Ethik?
2018 | Ich denke, aber wer bin ich?
2017 | Verantwortung verändert
2016| Autonomie AUSVERKAUFT
2015 | nützlicher Mensch -menschlicher Nutzen
2014 | Wem gehört die Welt? Eine Machtfrage.
2013 | Wie viel ist mir meine Freiheit wert?
2012 | Wahres Glück - Ware Glück
2011 | Wissen. Gewissen. Nichtwissen
2010 | Chancengleichheit - Eine Investition in die Zukunft
2009 | Agenda Humanitas – Wirtschaft (ver)sucht Menschlichkeit
2008 | Moralisierung der Märkte – Neue ohnMacht des Konsumenten
2007 | Risiko – hinterFragen und verAntworten
2006 | Leistung! Leid oder Leidenschaft
2005 | Erfolgsmodell Deutschland – Was sind unsere Werte wert?
2004 | Die Solidarität ist tot – es lebe die Solidarität!

18.  bayreuther dialoge | macht schwach sinn

Gerade 2021 machen wir im Angesicht internationaler Krisen wie der Corona-Pandemie oder der Klimakrise zunehmend die Erfahrung der Schwäche - auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene. Auch die Schwachstellen unserer Wirtschaftsordnung, unserer Schul- und Gesundheitssysteme treten immer mehr zu Tage. Wie wollen, wie sollten wir damit umgehen? Ist Schwäche zwingend immer etwas Negatives? Wir müssen über Macht, Schwäche und Sinn sprechen

17.  bayreuther dialoge | Grenzen - Grenzen denken, Denken entgrenzen

Ob natürlich oder konstruiert, vorgegeben oder selbst gesetzt – Grenzen sind allgegenwärtig. Ihre Aufgabe kann es sein zu schützen, sie können uns aber auch einschränken und diskriminieren. Wir alle tragen die Verantwortung dafür, wie wir mit diesen Grenzen umgehen: Welche sollten gestärkt werden? Welche müssen überschritten, verschoben oder ganz aufgelöst werden? Hochaktuelle Debatten um die Außengrenzen der EU, Social Distancing und das Limit des Kapitalismus geben einen Einblick in die Breite und Relevanz der Thematik. 2020 starten die bayreuther dialoge das erste Mal als Onlinekonferenz durch und schaffte es so, sogar während einer globalen Pandemie den Dialog in die Welt zu tragen.

16. bayreuther dialoge | Neue Ethik - Wandel werten, Werte wandeln

Was ist das neue Richtig und was ist das neue Falsch? Wie sollen wir uns verhalten?Welche Aspekte des Menschseins sind unbedingt schützenswert?Hinkt unsere Ethik den aktuellen Entwicklungen hinterher?Mit diesen drängenden Fragen starteten die 16. dialoge 2019 mit Referierenden wie Katharina Zweig, Jürgen Fitschen und Hans-Joachim Eckert. Ein besonderes Highlight war ein exklusives Interview mit Peter Singer zum Thema der 16. bayreuther dialoge. Mit Bas Timmer und der Sheltersuit Foundation fand auch der Vorbildpreis wieder ein würdiges zu Hause.


15. bayreuther dialoge | Identität - Ich denke aber wer bin ich?

Wir alle sprechen vom Ich, schätzen unsere Individualität und Selbstbestimmung. Doch wie bewusst sind wir uns der eigenen Identität wirklich? Durch was ist das Ich definiert und was macht es zum Unikat? Ist es das überhaupt, oder verschwimmen die Grenzen zwischen kollektiver Identität und der Identität des Einzelnen? Worüber identifizieren wir uns? Ist es der Beruf, das reale soziale Umfeld oder vielleicht doch das virtuelle Facebook-Profil? Die Jubiläumsausgabe der bayreuther dialoge beschäftigte sich mit der Frage rund um Identität in Wirtschaft, Philosophie und Gesellschaft.


14. bayreuther dialoge | Verantwortung - Verantwortung verändert

Im aktuellen politischen Diskurs ist Verantwortung ein zentrales Thema. In Hinblick auf die Zukunft müssen wir uns ganz zwangsläufig mit ihrer Bedeutung auseinandersetzen. Wer trägt heutzutage die Verantwortung für unsere Umwelt, unsere Gesellschaft, für uns selbst als Bürger in einer sich ständig wandelnden Welt? Durch das mediale Informationsangebot sind wir heute vertraut mit Konflikten und Herausforderungen rund um die Welt. Doch wo beginnt Verantwortung, und wo endet sie? Wodurch ist sie begründet? Dürfen wir Verantwortung immer einfordern? Kann es verantwortungslos werden, eben dies zu tun?Die Philosophie kann den Begriff der Verantwortung klären und ihre Bedingungen untersuchen, während uns die Wirtschaft inspirierende Beispiele gelebter Verantwortung liefern kann – ebenso wie Fälle erschreckender Verantwortungslosigkeit. An dieser Nahtstelle brachten die 14. bayreuther dialoge verschiedenste Perspektiven in zukunftsgerichteten Austausch.


13. bayreuther dialoge | Autonomie

Wir leben heute in einem von historischer Freiheit, Autonomie und Sicherheit geprägten Europa. Dennoch erleben wir Tag für Tag eine mutlose Zivilgesellschaft und eine Politik ohne Zukunftsbilder, die angesichts des anhaltenden Klimawandels, eines einseitig gekündigten Generationenvertrages, einer globalen Finanzkrise und einer Digitalen Revolution resignieren. Wie selbstbestimmt sind wir? Und ganz grundsätzlich: Wie wollen wir leben und wie wirtschaften? Autonomie muss immer wieder aufs Neue persönlich gelernt und gesellschaftlich gestaltet werden. Auch in der Wirtschaft tragen Unabhängigkeit und autonomes Handeln maßgeblich zu Entwicklung und Wachstum bei. Deshalb stellten die 13. bayreuther dialoge die Frage nach der Autonomie in den Mittelpunkt.

12. bayreuther dialoge | Nutzen - Nützlicher Mensch - Menschlicher Nutzen

Welchen Nutzen sollter der einzelnen Mensch beiten? Welche Tugenden vermittelt Bildung heute? Mit dem Thema „Nutzen“ ergründeten die 12 bayreuther dialoge, wie unsere Wirtschaft langfristig Nutzen für unsere Gesellschaft schaffen kann. Welchen Nutzen müssen Unternehmen im 21. Jahrhundert erbringen und welche Bedeutungsebenen hat der Begriff „Nutzen“ überhaupt?

11. bayreuther dialoge | Macht - Wem gehört die Welt?

Machtverhältnisse bestimmen die Entwicklungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Wer hat die Gestaltungsmacht in unserer und für unsere Gesellschaft?. Ist das Primat der Politik ein Relikt aus alten Zeiten, in denen nationale Überschaubarkeit und beherrschbare Technologien Entscheidungen erleichterten und für die Bürgerinnen und Bürger der Überblick und die eigene Bewertung ohne IT-Kenntnisse möglich waren? Wem gehört die Welt? Eine Machtfrage. Die 11. bayreuther dialoge betrachteten sie aus drei verschiedenen Perspektiven: „Macht & Moral”, „Macht & Markt” und „Macht als Möglichkeit”.


10. bayreuther dialoge | Freiheit

Die Frage nach der Freiheit beschäftigt seit jeher Philosophen und Ökonomen gleichermaßen und hat vor allem in der Moderne einen nicht zu verkennenden Bedeutungszuwachs erhalten. Ganz gleich nämlich, ob es um Fragen der Gerechtigkeit, Sicherheit oder Verantwortung geht: Die Freiheit hat immer ein Wörtchen mitzureden, bedingt manchmal diese Werte, kann aber auch in Konkurrenz zu ihnen stehen. Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich in der Jubiläumsversion die 10. bayreuther dialoge.

9. bayreuther dialoge | Glück - Ware Glück - wahres Glück

Ob in Ratgebern und Workshops, die uns den Weg zum „glücklichen“ Leben zeigen wollen oder in der Werbung, die uns mit ihren Produkten den Himmel auf Erden verspricht – Glück scheint käuflich zu sein. Doch die „Ware Glück“ ist nicht das „wahre Glück“.  Abseits dieses kommerziellen Glücks haben sich bereits seit Aristoteles Denker und Gelehrte mit der Frage nach dem wahren Glück auseinandergesetzt. was macht wirklich glücklich? Was sind die ausschlaggebenden Faktoren und Ausprägungen menschlichen Glücks? Lässt sich Glück messen? Gibt es Unterschiede im internationalen Vergleich oder im Vergleich der Glückserwartung und -empfindung zwischen den Geschlechtern oder den sozialen Schichten? Welchen Anteil hat finanzielle Sicherheit an persönlichem Glück?persönlichem Glück? Lässt sich Glück „kaufen“? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die 9. bayreuther dialoge.

8. bayreuther dialoge | Wissen, Gewissen, Nichtwissen

Seit Jahrtausenden bewegt Philosophen die Frage nach Wissen, vor allem nach dem Fundament, nach absolutem Wissen. Descartes erkannte, dass das einzig sichere Wissen das seiner Existenz sei – „Ich denke, also bin ich. Gibt es absolutes Wissen und ist das überhaupt wichtig? Was ist eigentlich Wissen? Für Unternehmen scheinen diese Fragen nicht besonders relevant zu sein. Weit gefehlt! Im Herzen der bayreuther dialoge stehen traditionell die Workshopphasen. Unter den Themenbereichen Wissen rezipieren, Wissen organisieren, Wissen generieren schlug der 8. Jahrgang der bayreuther dialoge mit Fokus auf das Thema Wissen die Brücke zwischen Ökonomie, Philosophie und Gesellschaft. Kreativ und künstlerisch beschäftigten sich einige Teilnehmende im Poetry Slam mit den verschiedenen Facetten, Herausforderungen und Chance zu diesem immer noch so präsenten Thema.

7. bayreuther dialoge | Chancengleichheit - Eine Investition in die Zukunft

In Politik und Wirtschaft, im Alltag und Beruf ist Chancengleichheit ein häufig verwendeter Begriff: als Rechtfertigung, Forderung oder Voraussetzung, als Argument für Klimaschutz, Bildung oder Diversität auf dem Arbeitsmarkt. Chancengleichheit ist dabei auf der einen Seite ein moralischer Anspruch, der in System und Gesellschaft verwirklicht werden soll. Auf der anderen Seite existieren jedoch bereits im Ansatz persönliche, wirtschaftliche und strukturelle Ungleichheiten, welche die Gewährleistung gleicher Chancen zu erschweren scheinen. Warum sollen und wollen wir mit unserem Handeln für zukünftige Generationen gleiche oder gleich gute Bedingungen garantieren? Welchen Anspruch erhebt Chancengleichheit also? Ist Chancengleichheit für Unternehmen in Deutschland ökonomisch sinnvoll?In Kooperation mit dem Nordbayerischen Kurier wurde das Thema mit dem Unternehmensdialog auch über die Veranstaltung hinaus ins Umland getragen.


6. bayreuther dialoge | Agenda Humanitas - Wirtschaft (ver)sucht Menschlichkeit

Menschlichkeit gewinnt in der Wirtschaft immer mehr an Bedeutung: Aber ist sie Mittel zum Zweck oder Zweck an sich? Geht es um Image oder echtes soziales Verantwortungsbewusstsein? Und wie viel Menschlichkeit verträgt der Markt überhaupt?Mit diesen und weiteren Fragen zu modernen Menschenbildern in der Wirtschaft beschäftigten sich Teilnehmende und Referierende der 6. dialoge im Jahr 2009 beschäftigt.

5. bayreuther dialoge | Moralisierung der Märkte - neue Ohnmacht der Konsumenten

Markt und Moral? Das passt nicht zusammen, würde Mancher sagen. „Der Markt hat kein Herz, der Markt hat kein Gehirn. Er tut, was er tut.“, schreibt der Ökonom Paul Samuelson.„Der Kunde ist König“, spricht der Volksmund. Doch hat er Recht? Inwieweit ist der Kunde mächtig, inwieweit verantwortlich? Verantwortung zu übernehmen, das hieße auch, moralisch zu handeln. Doch bringt er tatsächlich Moral in den Markt oder ist er lediglich Moralapostel?

4. bayreuther dialoge | Risiko - hinterFragen und verAntworten

Risiko ist ein unabdingbarer Faktor in unserer Gesellschaft. Doch gehen wir "richtig" mit Risiken um? Oder begehen wir, womöglich systematisch, Fehler im Umgang mit solchen Situationen? Die komplexen Fragestellungen, die sich aus dem Thema ergeben wurden interdisziplinär unter Anderem mit Norbert Walter, Eddar Müller und Johann Löhn diskutiert. Neben dem Rahmenprogramm wurde außerdem ein Essay Wettbewerb zum Thema der dialoge ausgeschrieben.

3. bayreuther dialoge | Leistung - Leid oder Leidenschaft

Ständig klopft der steigenden Leistungsdruck an die Tür jedes Büros, jedes Studierendenzimmers, jedes Hauses. Im globalen Wettbewerb um Märkte und Humankapital kennt unsere Gesellschaft nur eine Devise — „Mehr Leistung!“. Was sind die Folgen von bedingungsloser Leistungsorientierung? Welches Leistungsverständnis ist wünschenswert? Auf den dritten bayreuther dialogen kamen unter Anderem der japanische Botschafter S.E. Toshiyuki Takano, Aufsichtsratsvorsitzender der Lufthansa dipl.-ing. Jürgen Weber und dm-Gründer Götz Werner zusammen, um gemeinsam über Leistung und Druck in unserer Gesellschaft zu sprechen.

2. bayreuhter dialoge | Erfolgsmodell Deutschland – Was sind unsere Werte wert?

Während der zweiten bayreuhter dialoge beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit dem Thema “Hat das Modell Deutschland noch Zukunft?” Von der Marktwirtschaftlichen Perspektive wurde der Bogen über die Frage nach den “typisch deutschen Werten” hin zur Beurteilung deutscher Standortfaktor gespannt. Mit Referierenden wie Dr. Franz Alt, Dieter Ammer und Prof. Andreas Troge diskutierten die Teilnehmenden den Wert unserer Werte. Im Jahr 2005 wurde außerdem der erste Vorbildpreis an Götz Werner verliehen.

1. bayreuther dialoge | Solidarität

Die ersten bayreuther dialoge entstanden, um gemeinschaftlichen Austausch und Dialog zu fördern, somit waren sie der Auftakt des Zukunftsforums für Gesellschaft, Philosophie, und Wirtschaft. Das Thema: Die Solidarität ist tot - lang lebe die Solidarität. Wie gehen wir mit Gesundheitsreformen und Arbeitslosengeld um? Sind Abstriche für Bürgern:innen im Rahmen von staatlichen Sicherungen gerechtfertigt? Gemeinsam mit Referierenden wie Christian Lindner, Jürgen Fuchs und Carl Tham begann im Jahr 2004 die Reise um den gesellschaftlichen Dialog.

bayreuther dialoge auszeichnung